
Zum 20. Mal hatte der Lions Club Rhein-Issel sein Wohltätigkeitsturnier auf dem Golfplatz in Anholt ausgerichtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielten für den guten Zweck. Der Erlös des Tages ging an den Verein Leben im Alter (L-i-A) in Bocholt, den Förderverein der Büngern-Technik in Rhede sowie den Förderverein der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. Ihnen konnten der Clubpräsident Thomas de Roy und der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks, Manfred Rademaker, jetzt jeweils einen Scheck über 3.000 Euro übergeben.
Die Empfänger verwenden die Mittel für soziale und medizinische Zwecke. Der Bocholter Verein Leben im Alter (L-i-A) unterstützt ältere Menschen mit Beratung zu den Themen Pflege, Wohnen, Alltag und Vorsorge, auch direkt im Quartier. Das Angebot reicht von Demenzbetreuung über haushaltsnahe Dienstleistungen bis hin zu Alltagsdeutsch-Kursen, wie die Geschäftsführerin Andrea Unland berichtete. Oft muss den Menschen auch schnell und unbürokratisch aus prekären Lagen geholfen werden. „Dann ist ein finanzielles Polster hilfreich“, hieß es.
Büngern-Technik in Rhede ist eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit Qualifizierungs- und Arbeitsangeboten in handwerklichen, technischen und industriellen Bereichen. Ziel ist die Teilhabe am Arbeitsleben. Ein Förderverein unterstützt die Arbeit. Die Arbeit stellte Magda Elsinghorst vor. Da die Beeinträchtigungen bei den Menschen sehr verschieden sind, muss auch die Unterstützung oft individuell angepasst werden. Das erfordert ein breit gefächertes Angebot. Geräte, die den Menschen beim Lesen helfen, oder spezielles Spielzeug fallen oft nicht in den Förderkatalog der Landschaftsverbände; hier springt der Förderverein ein.
Die Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln ist eine spezialisierte Fachklinik mit Schwerpunkten in Schmerztherapie, Palliativmedizin und der Behandlung chronisch kranker Kinder. Ein großer Teil der Spenden fließt in die Arbeit der Kinderschutzabteilung. In der kinderonkologischen Station werden unter anderem Spielzeug, Aufenthaltsräume und Klinikclowns finanziert. Außerdem fließt Geld in neue Spielsachen und die Verschönerung von Wartebereichen.